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Wanzen im Bett – was tun?

Sie wachen immer wieder mit Bissen und Stichen überall am Körper auf? Dann sollten Sie Ihrem Bett eine gute Behandlung angedeihen lassen, damit sie die Wanzen, die sich in der Matratze befinden, schnellst möglichst wieder los werden.

Wo sind sie nur?

bed-46208_640Bettwanzen sind extrem klein, nämlich fünf bis zehn Millimeter groß. Sie vermehren sich sehr stark, bleiben aber dennoch in vielen Fällen über lange Zeit unentdeckt. Meist kommt man ihnen auf die Spur, wenn sich die Bisse und Stiche zusätzlich auch noch entzünden. Denn die Tierchen beißen sehr gerne immer wieder auf dieselbe Stelle.

Zudem sind sie nachtaktiv und tagsüber gut versteckt in der Matratze oder der Bettwäsche, sodass sie gewissermaßen unsichtbar sind. Es ist fast unmöglich, sie tatsächlich zu sehen, doch kann man eventuell schwarze Punkte vorfinden, die sich rund um eine Eiablage zeigen. Es sind Kotausscheidungen. In einem gibt es keinen Grund zur Sorge. Krankheiten werden von Wanzen bisher nicht übertragen.

Wo kommen sie her?

Bettwanzen sind natürlich keine üblichen Bewohner eines Hauses oder einer Wohnung. Doch sie werden eingeschleppt – vom Flohmarkt, aus dem Urlaub. Dies geschieht unbemerkt, sodass sich niemand Asche auf das Haupt zu streuen braucht. Jedoch kann man versuchen, sie nicht mit in die eigenen vier Wände zu nehmen. Etwa, in dem man alles, was auf dem Flohmarkt oder im Antiquitätenladen gekauft wurde, grundreinigt, bevor es die Schwelle übertritt. Dies gilt besonders für Textilien, Polstermöbel und Teppiche.

Damit die Wanzen nicht aus dem Urlaub oder von einer Übernachtung im Hotel mitgebracht werden, ist es sinnvoll, den Koffer bzw. die Reisetasche nicht direkt neben das Bett zu stellen. Denn dort könnten die Tierchen ganz einfach hinein fallen. Aufgrund ihrer Größe wäre es egal, ob diese offen oder geschlossen ist, da sie durch die kleinsten Löcher, die wir gar nicht mehr sehen können, in die Tasche hinein geraten können.

Man kann sie wieder loswerden

Diese Aussage ist richtig. Doch ist es nicht einfach. Denn gegen Bettwanzen hilft eigentlich nur die chemische Keule. Denn sie sind gegen viele andere Mittel resistent. Daher ist ein Bettwanzenbefall tatsächlich ein Fall für den Fachmann, wenn man die Matratze nicht einfach entsorgen will. Doch selbst dann können noch Nester vorhanden sein. Denn Bettwanzen können sich eigentlich überall einnisten, sogar in Jalousienkästen und Gardinengestängen. Dadurch ist die Befreiung von den Bettwanzen tatsächlich ein Fall für den Kammerjäger. Denn er hat die richtigen Mittel vorrätig, die zur Austreibung benötigt werden. Auch weiß er bei Nachkontrollen genau, ob er bereits nach einer Anwendung erfolgreich war.