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Systemcheck bei Kaffeemaschinen

In Deutschland wird sehr viel Kaffee getrunken, fast ein halber Liter täglich pro Kopf. Der größte Teil davon wird in Privathaushalten aufgebrüht. Doch auch dort haben Kaffeemaschinen und Kaffeevollautomaten bereits zu einem großen Teil das gemütliche Aufbrühen mit der Hand abgelöst. Doch wo liegen die Unterschiede der verschiedenen Techniken, mit denen die Maschinen den Kaffee aufbrühen.

Es darf günstig sein

latte-macchiato-646273_640Am häufigsten wird die ganz normale Kaffeemaschinen in den Privathaushalten gefunden. Zum einen ist der Preis für diese Art von Maschine erschwinglich. Zum anderen kann man mit ihrer Hilfe guten, aber günstigen Kaffee produzieren. Denn eine Tasse kosten um und bei 8 Cent. Doch auch hier heißt teuer nicht besser. Denn die Preisunterschiede sind doch recht groß. Dies ist aber unter anderem auch von der produzierbaren Menge abhängig. Selbstverständlich kostet eine Kaffeemaschine für 20 Tassen mehr als eine für nur 4.

Doch sollte auch auf den Hersteller und das von ihm verwendete Material geachtet werden. Riecht der Wasserbehälter beispielsweise stark nach Kunststoff, so sollte diese Maschine gemieden werden. Der Geschmack könnte sich auf das Wasser übertragen. Einige können auch mehr als einfach nur Kaffee kochen. So haben sie zusätzliche Funktionen wie Espresso oder Milchaufschäumen. Ob diese Zusatzfunktionen notwendig sind, ist eine persönliche Entscheidung. Allerdings können sich diese Zusatzfunktionen auf den Geschmack des Kaffees auswirken, sagen die Experten.

Kapselmaschinen

Mit einer kapsel- oder Pad-Kaffeemaschine kann schnell nur eine Tasse aufgebrüht werden. Hierzu sind nur wenige Handgriffe notwendig. Das geschmackliche Ergebnis ist überzeugend. Auch sie sind in der Lage, verschiedene Heißgetränke herzustellen. Der Reinigungsaufwand ist ebenfalls sehr gering. Leider wird durch die Kapseln viel Müll produziert, der bedenklich ist. Schließlich handelt es sich hierbei um Alu-Kapseln. Die Pads schneiden aus ökologischer Sicht gesehen besser ab. Zudem gibt es bei ihnen keine Herstellerbindung, bei den Kapseln schon. Beide sind jedoch, errechnet man den Preis pro Tasse Kaffee, wesentlich teurer: Pads 13 bis 14 Cent, Kapseln rund 25 Cent.

Der Kaffeevollautomat

Diese Maschine ist besonders für Kaffeevieltrinker geeignet, die den Kaffee am liebsten frisch gemahlen und frisch gebrüht mögen. Die meisten Modelle sind Alleskönner. Wer ganze Kaffeebohnen kauft und den Vollautomaten wirklich „ständig“ in Betrieb hat, weiß, dass die Tasse Kaffee preislich beim Filterkaffee angesiedelt ist. Sie weisen leider einen großen Nachteil auf. Wer regelmäßig Milch aufschäumt, muss diesen Teil des Gerätes täglich sehr gut reinigen. Der gesamte Wasserverlauf ist in regelmäßigen Abständen zu entkalken. Aufgrund der Öle, die aus den Kaffeebohnen ausgeschieden werden, ist auch der Bohnenbehälter unter ständiger Kontrolle und regelmäßiger Reinigung zu halten.